Wer ich war und immer noch bin!
Dieser Teil des Projekts macht sichtbar, dass Identität nicht verschwindet, sondern sich im Laufe des Lebens überlagert und vertieft, denn Alter ist kein Bruch, sondern eine Verdichtung gelebter Erfahrungen.
Frühere Lebensphasen bleiben Teil der Identität. Die Visualisierungen sind KI-unterstützt erstellt worden.
Alles, was ich war, ist noch da.

Das Alter beginnt nicht neu.
Es trägt in sich das Kind, das wir waren,
die Liebenden, die Zweifelnden,
die Suchenden und die Haltenden.
Alles bleibt – nur anders nah.

Mit den Jahren sammeln sich die Rollen.
Keine verschwindet.
Sie legen sich übereinander
wie Lichtspuren eines langen Weges.

Im Alter stehen wir nicht am Ende.
Wir stehen in der Mitte all dessen,
was wir gelebt haben.

Das Alter ist kein neuer Zustand.
Es ist das leise Weiterleben all dessen,
was wir einmal waren.